Kosmetika

Hand mit Cremetopf

Kosmetika kommen insbesondere mit der Haut, den Haaren, den Zähnen und den Schleimhäuten der Mundhöhle in Berührung. Sie dienen dazu, diese zu reinigen, zu parfümieren, ihr Aussehen zu verändern, sie zu schützen oder in gutem Zustand zu halten.

Sie werden durch das Bundesgesetz über Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände erfasst:

In Art. 31 der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung (LGV) sind die Kennzeichnungsgrundsätze und das Verbot von Heilanpreisungen geregelt. In Art. 35 ist die rechtliche Definition von Kosmetischen Mitteln zu finden.

Spezifische Vorschriften sind in der Verordnung über kosmetische Mittel festgelegt:

  • Art. 2: Zulässige Stoffe
  • Art. 3: Kennzeichnung
  • Anhang 2: Farbstoffe
  • Anhang 3: Liste der antimikrobiell wirksamen Stoffe, UV-Filtersubstanzen und sonstigen Stoffe, die in kosmetischen Mitteln nur unter den angegebenen Voraussetzungen enthalten sein dürfen. 
  • Anhang 4: Verbotene Stoffe

In Verkehr bringen von Kosmetika

Hersteller, Importeure und Inverkehrbringer von kosmetischen Mitteln müssen sicherstellen, dass die von ihnen in Verkehr gebrachten Kosmetika die gesetzlichen Anforderungen erfüllen (Selbstkontrolle). Kosmetika, welche diese Anforderungen erfüllen, sind nicht bewilligungspflichtig.

Kennzeichnung

Kosmetika müssen mindestens mit den folgenden Angaben gekennzeichnet sein (weitere Vorschriften gemäss VKos):

  • Zusammensetzung, in mengenmässig absteigender Reihenfolge, nach einer gebräuchlichen Nomenklatur (z.B. INCI, INN);
  • Name und Adresse der Person oder Firma, die das kosmetische Mittel herstellt, einführt, abpackt, abfüllt oder abgibt;
  • der Verwendungszweck, sofern sich dieser nicht aus der Aufmachung ergibt;
  • Datierung;
  • Warenlos;

Verbot von Heilanpreisungen

Hinweise irgendwelcher Art auf eine krankheitsheilende, -lindernde oder -verhütende Wirkung von Gebrauchsgegenständen (z. B. medizinische oder therapeutische Eigenschaften, desinfizierende oder entzündungshemmende Wirkungen, ärztliche Empfehlungen) sind für Kosmetika verboten.