Amtliche Kontrollen

Untersuchte Spielwaren

Alle Betriebe, welche mit Gebrauchsgegenständen umgehen, sie also herstellen, verarbeiten, behandeln, lagern, transportieren, kennzeichnen, importieren oder abgeben, unterstehen der Lebensmittelgesetzgebung. Solche Betriebe sind beispielsweise Spielwarenimporteure und Spielzeugläden, Tattoo-Studios, Parfümerien, Kosmetikhersteller, Boutiquen mit Modeschmuck, Importeure und Händler von Küchenutensilien oder Hersteller von Lebensmittelverpackungen und deren Zulieferer.

Die verantwortliche Person eines solchen Betriebs muss im Rahmen ihrer Tätigkeit auf allen Herstellungs-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen dafür sorgen, dass die gesetzlichen Anforderungen an Gebrauchsgegenstände eingehalten werden. Bei der Inspektion eines Gebrauchsgegenstände-Betriebs wird deshalb vor allem dessen Selbstkontrolle überprüft. Das Kantonale Labor nimmt dabei in erster Linie Einblick in Kontrollunterlagen, Dokumente und Konformitätserklärungen, kontrolliert aber auch die Räume und deren Einrichtungen. Inspektionen werden durch das Lebensmittelinspektorat durchgeführt. Für die analytische Untersuchung im Labor können auch Proben erhoben werden. Solche amtlichen Proben müssen vom Betrieb kostenlos zur Verfügung gestellt werden. So sieht es das Gesetz vor. Eine Rückvergütung des Ankaufspreises durch das Kantonale Labor erfolgt erst nach Abschluss der Untersuchung, sofern die Proben nicht zu beanstanden sind. Die Proben werden in der Regel durch die Lebensmittelkontrolleurinnen des Kantonalen Labors Zürich erhoben.